Weiche Nägel Nagelexperten

Weiche Nägel richtig festigen

Weiche Nägel sind absolut nervig und so manche Frau ist bereits an ihnen verzweifelt. Da möchte man die Nägel wachsen lassen, schon brechen sie ab und sehen ungepflegt aus. Selbstverständlich gibt es aber auch hier Gründe, weshalb die Nägel zu weich sind. Gesunde Nägel besitzen eine natürliche Härte, sodass diese nicht von alleine brechen oder einreißen. Dementsprechend muss es Gründe geben, welche die Nägel zu weich werden lassen. Glücklicherweise kann nach der Ursachenfindung eine Therapie erfolgen, um weiche Fingernägel wieder zu härten. Vorab sei jedoch gesagt, dass dies ein paar Wochen Geduld in Anspruch nehmen kann. Mit der richtigen Pflege jedoch schafft man sich wieder gesund aussehende und harte Nägel.

Ursachen für weiche Nägel

Weiche Nägel
Weiche Nägel

Die Ursachen für weiche Nägel sind relativ breit gefächert, allerdings meist harmlos. Wer beispielsweise häufig mit Wasser in Berührung kommt und vielleicht oft Geschirr per Hand spült, der kann früher oder später mit weichen Nägeln zu tun bekommen. Nicht aber weil das Wasser die Nägel aufschwemmt, sondern weil viele Geschirrspülmittel Weichmacher enthalten, welche Fett lösen und somit auch die harte Struktur in der Nagelsubstanz lösen.

Des weiteren sind die Gründe im Vitamin- und Mineralstoffhaushalt zu finden, denn auch hier könnte ein Mangel bestehen. Auch könnte eine Unterversorgung mit Biotin, Zink oder Folsäure und Kalzium zu brüchigen und weichen Nägeln führen. Kalzium ist neben Magnesium und Zink ein wichtiger Mineralstoff, welcher für eine gute Substanz der Nägel oder Knochen sorgt. Ob man selbst an einem Mangel leidet, kann mit Hilfe eines Schnelltests aus der Apotheke herausgefunden werden. Für umfangreichere Aussagen sollte man aber einen Arzt aufsuchen.

Neben diesen Ursachen wäre noch eine Stoffwechselstörung zu nennen, welche die Nägel weich und brüchig machen können. Der Stoffwechsel ist eine wichtige Funktion des Körpers und kann aufgrund einer falschen oder unzureichenden Ernährung ganz schön aus dem Gleichgewicht geraten. Eine gesunde Ernährung ist immer die Grundlage für alle Reaktionen und Erkrankungen unseres Körpers. So spielt diese neben psychischen Faktoren eng zusammen und kann für diverse Erkrankungen und Mangelerscheinungen sorgen. Weiche Nägel sind dabei nur ein Zeichen oder Warnsignal davon. Hier hilft nur eine ordentliche Ernährungsumstellung mit viel Obst, Gemüse und gesunden Getränken.

Was hilft bei weichen Nägeln?

weiche nägel
Zu weiche Nägel

Wie das Leben aber so spielt, müssen nicht immer gravierende Probleme im Organismus existieren, damit weiche Nägel zustande kommen. Diskutiert wird nämlich auch, dass diese auch genetisch bedingt vererbt werden können. So gibt es eben einfach Menschen, die genetisch bedingt weichere oder sehr harte Nägel haben. Auch die Haare auf dem Kopf können in ihrer Grundstruktur vererbbar sein und nur bedingt durch Pflegespülungen oder Farbe verändert werden.

Nun gibt es dennoch einiges, was gegen weiche Nägel hilft. In erster Linie sollte man sich auf die möglichen Mangelerscheinungen konzentrieren, die bei weichen Nägeln anfallen könnten. Dafür muss man sich nun nicht irgendwelche Präparate oder Pillen aus der Apotheke kaufen, sondern kann diese auch über die Ernährung zuführen. Vollkornprodukte, Fleisch, Obst und Gemüse können helfen, Vitamine und Nährstoffe wieder aufzufüllen. Bei vielen verändern sich dann nicht nur die Nägel, sondern auch die Haut wird reiner und glatter. Ebenso können die Haare mehr glänzen und das Gesamterscheinungsbild verbessert sich. Eine Ernährungsumstellung hat viele positive Aspekte zu verzeichnen.

Reicht dies trotzdem nicht aus, so können Nahrungsergänzungsmittel helfen, das Defizit auszugleichen. Dafür sollte man allerdings vorab einen Arzt aufsuchen, denn nur er kann schwerwiegendere Krankheiten ausschließen. Auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion können weiche Nägel eines von vielen Symptomen sein.


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Die Pflegeserie bei weichen Nägeln

DIKLA bietet die stärkende Pflegelinie für weiche Fingernägel. Die Produkte stärken die Nägel sofort, beugen Rissen und Abbrüchen vor und unterstützen das Nagelwachstum. Ist der Fingernagel wieder aufgebaut, ist er robuster und belastungsfähiger – Risse oder Abbruch gehören dann der Vergangenheit an. Allerdings ist es bei Risikogruppen ratsam, eine bewusste Nagelpflege zu verinnerlichen und möglicher Mangelernährung vorzubeugen.


Die richtige Pflege bei weichen Nägeln

Die richtige Pflege ist nun das A und O bei weichen Nägeln. Beispielsweise ist Mandel- oder Olivenöl besonders gut zu Nägeln. Beim Feilen sollte man auf Stahlfeilen verzichten und viel eher auf so genannte Sandblattfeilen setzen. Die Nägel dürfen dabei nur langsam und immer nur in eine Richtung gefeilt werden. Diese Vorgehensweise ist viel schonender für die Nägel. Im Drogeriemarkt oder Onlineshop findet man zusätzlich härtende Lacke. Auf billige Nagellacke sollte man für eine Zeit verzichten. Die härtenden Lacke können einmal wöchentlich aufgetragen werden, allerdings nicht zu häufig, da die Nägel trotzdem noch Sauerstoffzufuhr benötigen. Andernfalls kann dies zu gelblichen Nägeln führen. Handcremes für weiche Nägel dürfen gerne immer in der Handtasche dabei sein, doch auch hier gilt, dass man es mit der Pflege nicht übertreiben sollte. 2-3 Mal pro Tag reicht ein Eincremen aus, vor allem nach dem Händewaschen. Zum Geschirrspülen empfehlen sich Gummihandschuhe, gleiches gilt für den regelmäßigen Hausputz.